Die Suche im OKZ-Lienz geht weiter
Alexander Foraboschi trat Dienst nicht an. Stelle wird neu ausgeschrieben.
LIENZ. Im Osttiroler Kinderbetreuungszentrums (OKZ) jagt eine Überraschung die andere: Erst im Mai teilten die langjährige Geschäftsführerin des (OKZ) Mathilde Köffler und die pädagogische Leiterin Petra Pöll im Rahmen der Jahreshauptversammlung offiziell mit, dass sie nach langjähriger Tätigkeit das OKZ im September 2012 verlassen. Im Juni kam schon die nächste Überraschung: Als Nachfolger von Köffler und Pöll stellte das OKZ die zwei Herren Marco Linder und Alexander Foraboschi offiziell der Öffentlichkeit vor.
Während Linder am vergangenen Mittwoch offiziell seinen Dienst antrat, ist die Ära von Foraboschi schon wieder Geschichte. Am Mittwoch, den 1. August, hätte der 37-Jährige als pädagogischer Leiter seinen Dienst beginnen sollen. Zwei Tage vorher, warf der gebürtige Brixner jedoch überraschend das Handtuch. "Foraboschi konnte aus privaten Gründen den Dienst nicht antreten. Er teilte uns per Mail mit, dass er im Kopf nicht frei für diese große Verantwortung ist", erklärt Geschäftsführerin Köffler den Rückzug. OKZ-Obmann Alfred Fast hakt nach: "Private Notfälle hat man zu akzeptieren."
Nachfolger gesucht
Die Suche nach einem neuen Nachfolger habe bereits begonnen. Die Stelle als pädagogischer Leiter soll laut Obmann Fast so schnell wie möglich neu besetzt werden. Eine Stellenausschreibung ist bereits Mitte der Woche rausgegangen. "Es haben sich auch schon einige für die Stelle beworben", verrät Köffler. Die Neubesetzung soll ab dem 7. September den Posten schon übernehmen. MERSIHA KASUPOVIC













