Stadt lässt Baurechte prüfen
Spielregeln zur Benützung von öffentlichem Grund.
LIENZ. Die Stadtgemeinde Lienz geht mit ihrem öffentlichen Grund recht sorgsam um. Zur Nutzung von Bau- und Verkehrsflächen wurden in der Vergangenheit unterschiedliche Richtlinien angewandt. Der Stadtrat hat jetzt beschlossen, die Baurechte auf öffentlichem Grund neuen Richtlinien zu unterwerfen.
"Es macht einen Unterschied, ob ein Baurecht auf einer Verkehrsfläche oder unbebauten Fläche erteilt wird", sagte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ). Ausgelöst hat die Debatte das aktuelle Begehren von Geschäftsfrau Brigitta Rossbacher, ihr "Cine X" am Marktplatz zu erweitern. Dafür benötigt sie öffentliches Gut. Aber auch andere Bauwerber, die etwa den Südtiroler Platz ober- und unterirdisch nützen möchten, wollen dies mit einem Baurechtszins tun. Blanik: "Es besteht die berechtigte Frage, wie man mit den Baurechten, die auf bis zu 100 Jahre ausgelegt sind, prinzipiell umgeht." GÜNTHER HATZ














