Rätsel um Mandat von Frömel
Erteilung von Entlastungsbefugnis scheint nicht auf.
Die Wogen haben sich nach der Entlastung von Ex-Bergbahnenvorstand Andreas Kleinlercher noch nicht geglättet. Den Schritt hat Werner Frömel vom Tourismusverband Osttirol als Eigentümervertreter vollzogen, und - er ist nicht gut angekommen. Frömel begründet: "Eine Nichtentlastung würde Prozesse und Chaos über Jahre bedeuten."
Er macht darauf aufmerksam, dass eine mehrheitliche Entlastung im Gegensatz zu einstimmiger Entlastung kein Regressverzicht und kein Verzicht auf Schadenersatz bedeute. Das Mandat zur Entlastung Kleinlerchers in der Generalversammlung der Lienzer Bergbahnen hat Frömel eigenen Angaben zu Folge indirekt vom Aufsichtsrat des Tourismusverbandes in der Sitzung vom 29. Mai bekommen. "Dort wurde einstimmig beschlossen, Reinhard Tiefenbacher, Franz Theurl und mir die Entscheidung zu überlassen, wer für die Bergbahnenversammlung nominiert wird." Das Seltsame: Im Protokoll der Aufsichtsratssitzung vom 29. Mai ist ein derartiger Beschluss mit keinem Wort erwähnt. Die Sache war auch nicht Gegenstand der Tagesordnung.













