Im Westen wird es heiß
Dramatik pur in der Unterliga West. Gleich vier Teams kämpfen heute (18 Uhr) um den Titel. Auch die Abstiegsfrage ist völlig offen.
Heiß, heißer, Unterliga West. In sieben von acht Spielen der letzten Runde geht es heute zeitgleich um Auf- oder Abstieg. Klar werden da die Spione ausschwärmen und ab 18 Uhr die Handys glühen.
Im Mittelpunkt steht dabei das Duell Sachsenburg gegen Steinfeld. Für die Gäste geht es um den Titel, für die Heimmannschaft um den Klassenerhalt. Steinfeld genügt aller Voraussicht nach ein Punkt, um den Aufstieg in die Kärntner Liga zu fixieren. "Es liegt in unserer Hand. Wir spielen auf Sieg, nur auf einen Punkt zu spielen, ist zu gefährlich", sagt Steinfelds Trainer Meinhard Pucher.
Sachsenburg-Coach Alfred Zagler ist das egal: "Der Titelkampf interessiert mich nicht. Wir müssen gewinnen und hoffen, dass wir oben bleiben."
Interessant ist der Titelkampf hingegen für Greifenburg, Matrei und Radenthein. Greifenburg-Trainer Mario Brenter vor dem Match gegen Lurnfeld: "Wir sind abhängig von den anderen. Aber es ist schön, dass wir um den Titel spielen, auch mit dem Relegationsplatz wäre ich zufrieden. Egal was passiert, für uns als Aufsteiger in die Unterliga war es eine Bombensaison."
Auch Matrei hat den Titel vor dem Duell mit Nötsch nicht abgeschrieben. "Wir wollen einen Sieg zum Abschluss und müssen schauen, wie die anderen spielen. Auch mit dem Relegationsplatz bin ich einverstanden", so Trainer Markus Hanser. Auf einen kollektiven Ausrutscher der Top drei spitzt Radenthein, das Magdalen empfängt.
Ebenso ungeklärt ist die Abstiegsfrage. Nötsch ist fix unten. Zwei weitere Absteiger werden aus dem Quintett Sachsenburg, Arnoldstein, Wernberg, Lind und Mölltal kommen. Rothenthurn ist dank des Torverhältnisses durch. ANDREAS JANDL
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