Fünfjähriger löste in Osttirol Großbrand aus
Beim Zündeln im Stroh hat ein Fünfjähriger Mittwochabend in Tristach in Osttirol einen Großbrand ausgelöst. Das Kind blieb unverletzt, der Landwirt erlitt eine Rauchgasvergiftung. 170 Feuerwehrleute standen im Einsatz.

Foto © Brunner Images
Mittwochabend war ein 37-jähriger Hofbesitzer auf einem Bauernhof in Tristach mit Stallarbeiten beschäftigt. Währenddessen nahm sein fünfjähriger Sohn unbemerkt eine Schachtel Zünder an sich und schlich sich gegen 18.45 Uhr aus der Stube des Bauernhauses. Der Bub ging direkt in den Stadel und entzündete dort gelagertes trockenes Stroh, das sofort in Flammen aufging.
Der Fünfjährige alarmierte sofort seinen Vater. Der Hofbesitzer hielt umgehend Nachschau und versuchte noch, die Flammen mit einer Siloplane zu ersticken, was aber ergebnislos blieb. Durch den Wind breitete sich das Feuer aber rasch aus.
Die alarmierten Feuerwehren im Abschnitt Lienzer Talboden standen mit 170 Mann im Löscheinsatz und konnten bei äußerst schwierigen Verhältnissen schließlich ein Übergreifen des Feuers auf die stark gefährdeten Nachbarobjekte verhindern. Außerdem konnten die Kühe allesamt geretten werden.
Das Wirtschaftsgebäude brannte total aus, das Wohnhaus wurde südseitig in Mitleidenschaft gezogen. An zwei Nachbarobjekten entstand durch Funkenflug und Hitzeeinwirkung leichter Brandschaden. Der Landwirt erlitt bei den Löschversuchen eine Rauchgasvergiftung, das Kind blieb unverletzt.















