Keine Container für die Altenpflege
Land weiß nichts von einer Übergangsstation bei Altenwohnheim Lienz.
Osttiroler Senioren in Containern: Davon ist man offenbar doch noch weit entfernt. Das geht aus der Beantwortung einer Anfrage von Abgeordneten Gerald Hauser (FPÖ) an Soziallandesrat Gerhard Reheis (SPÖ) hervor. Hauser wollte nähere Details über Containerdörfer für ältere und pflegebedürftige Menschen wissen. Reheis stellte dazu fest: "Der Landesregierung liegen keine Informationen darüber vor, dass in Osttirol eine Containersiedlung als Wohn- und Pflegeheim errichtet werden soll."
Diesbezüglich habe es zwischen dem Gemeindeverband Bezirksaltenheime Lienz und Land weder einen Schriftverkehr noch Gespräche gegeben. "Es wird daher davon ausgegangen, dass ein derartiger Plan in Osttirol konkret nicht besteht", so Reheis. Es war Ende 2011, als in Osttirol die Überlegungen zur Altenpflege in Edelcontainern bekannt wurden. Angedacht wurde eine derartige Lösung wegen Platzmangels in den drei bestehenden Altenwohnheimen des Bezirkes und wegen noch nicht erteilter Zusage für die Errichtung eines vierten Heimes in Debant. Andreas Köll (ÖVP) sagte damals als stellvertretender Verbandsobmann: "Es gab Diskussionen darüber, in Modulbauweise eine Übergangsstation beim Wohn- und Pflegeheim in Lienz zu errichten." Auch Heimleiter Franz Webhofer nannte öffentlich ein Containerdorf als mögliche Zwischenlösung. Der Antrag für die Errichtung eines Heimes in Debant ist am 5. Dezember 2011 beim Land eingelangt. Hauser fordert neben zentralen Strukturen in der Altenbetreuung auch unbedingt regionale Einrichtungen.













