Wieder Einbruch bei den Nächtigungen
März endete mit Minus 19,1 Prozent. Winterbilanz ist bis dato aber positiv.
Nach dem fulminanten Februar, der Osttirol nach schlechtem Dezember und mäßigem Jänner Nächtigungszuwächse von 15,56 Prozent bescherte, hinterließ der März ein tiefes Loch. 19,1 Prozent betrug das Nächtigungsminus in diesem Monat gegenüber dem März 2011. In absoluten Zahlen waren das stolze 36.322 Übernachtungen, die verloren gingen. Von allen Tourismusorten bilanzierten nur Lavant und Tristach positiv. Dramatische Einbrüche mussten in Heinfels (minus 50,7 Prozent), in Virgen (minus 48,6 Prozent) in Obertilliach (minus 36,5 Prozent) oder in Außervillgraten (minus 33,6 Prozent) registriert werden.
Knapp unter 30 Prozent lag das Minus in Prägraten oder Innervillgraten. Barbara Nussbaumer, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Osttirol, begründet die Rückgänge mit schlechter Schneelage im Vergleich zu Nordtirol, mit der Verschiebung von Ostern und auch mit Lawinengefahr, die vor allem in der Tourenregion Villgratental Auswirkungen gezeigt haben dürfte. "Für den heurigen März war zu vermuten, dass er die Zahlen des März 2011 nicht erreicht", so Nussbaumer. Sie glaubt, dass der April noch einiges aufholen wird.
Die bisherige Wintersaison weist mit Ende März bei den Nächtigungen ein Plus von 5,3 Prozent aus, das tatsächlich dem Februar zu verdanken ist.
Auch bei den Ankünften ist das bisherige Saisonergebnis positiv - mit einer Steigerung von 3,3 Prozent. Nussbaumer: "Die Ankünfte sind bei den Gästen aus den Niederlanden aber auch bei jenen aus Deutschland erfreulich gestiegen."















