Frist für die Leitstelle
Aufschaltung auf Leitstelle Tirol wurde (vorerst) verschoben. Freitag gibt es in Innsbruck letzte Verhandlungsrunde.

Foto © HatzIn der Leitstelle in Lienz sind derzeit noch sechs weibliche und männliche Mitarbeiter beschäftigt
Ab dem 27. April 2012 sollte die Notrufnummer 144 nicht mehr über die Leitstelle in Lienz, sondern über die Landesleitstelle Tirol koordiniert werden. Diese Frist hatte Landeshauptmannstellvertreter Anton Steixner Anfang März 2012 dem Osttiroler Roten Kreuz gesetzt.
In der Osttiroler Retterzentrale gingen die Wogen hoch, Bezirksstellenleiter Egon Kleinlercher und Stellvertreter Hansjörg Mattersberger gaben sich kämpferisch und versprachen alles zu tun, um die Selbstständigkeit zu bewahren. Es folgten Dringlichkeitsanträge der Osttiroler Abgeordneten im Landtag, die abgelehnt oder abgeändert wurden.
Zwischen Regierung, der Führungsebene in der Landes- und Bezirksstelle jagte der eine Krisengipfel den anderen. Der nächste ist für Freitag angesagt. "Vorher wird die Notrufnummer weder um- noch aufgeschaltet", sagt Martin Eberharter, Vizegeschäftsführer der Landesleitstelle. "Technisch ist alles organisiert und vorbereitet, wir warten aber auf den Bescheid der Landesregierung den Notruf 144 zu koordinieren", erklärt Eberharter.
Kleinlercher verspricht sich vom Termin in Innsbruck eine "zwei Variantenlösung". Mit Abstimmung der Landesleitzentrale sollen drei Mitarbeiter in Lienz die Koordination der Rettungs- und Krankentransporte übernehmen. Für die Ambulanztransporte müsste das Rote Kreuz selber Rechnung tragen.














