Hochstein-Lösung in der Warteschleife
Lienzer Bergbahnen-Chef tüftelt noch an einer Variante für die Sektion II.
Die Wogen gingen in Lienz hoch als Vorstand Klaus Hofstätter Anfang Februar 2012 in der Kleinen Zeitung offen darüber berichtete, dass aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Lienzer Bergbahnen AG die Sektion II am Skiberg Hochstein zusperren muss. "Das Geld verdienen wir am Zetterfeld", sagte damals Hofstätter - dem zweiten Skigebiet der Lienzer Bergbahnen AG.
Nach der Sperrstunde in der Sektion II am Hochstein Anfang März 2012, starteten die politischen Gruppierungen im Lienzer Gemeinderat eine heftige Diskussionsrunde. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) stand aber von Anfang an der Seite von Hofstätter. Die Stadt Lienz (47 Prozent) ist neben dem Tourismusverband Osttirol mit 46 Prozent der Hauptaktionär in der Liftgesellschaft. Der Rest ist auf Kleinaktionäre und Banken aufgeteilt. Bürgermeisterin Blanik: "Für neue Investitionen ist aber keine Geld mehr vorhanden."
In dieser Woche trafen sich Hofstätter und der Aufsichtsrat zu einer losen Besprechung über die weitere Vorgangsweise am Skiberg. "Die Angelegenheit ist relativ komplex", sagte Hofstätter. In seinem Kopf würden nach seinen Angaben mehrere Szenarien über die Zukunft der Aufstiegshilfen herumspucken. Hofstätter: "Eines steht fest, im Sommer bleibt die obere Sektion geschlossen." Diese Fakten seien in den Bilanzbüchern "nackte Tatsachen" und der "Hund liege einfach im Detail." Würde sich ein Investor finden, bräuchte sich keiner über den Winterbetrieb mehr den Kopf zu zerbrechen.














