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    Zuletzt aktualisiert: 15.04.2012 um 13:13 UhrKommentare

    Paula ist der gute Geist in Oberlienz

    Bäuerin Paula Hainzer arbeitete in der Entwicklungshilfe, rettete ein Leben, backt Bauernkrapfen für katholische Würdenträger und hilft, wo Not in der Gemeinde ist.

    Foto © Agu

    In Osttirol gibt es einige besondere Menschen, zum Beispiel Paula Hainzer aus Oberlienz. Sie war immer sehr selbstständig, so zog es sie als 15-Jährige nach Hohenems (in der Nähe von Dornbirn). Durch eine Bekannte begann sie als Reinigungskraft im dortigen Krankenhaus. Aus Personalmangel musste sie Tätigkeiten verrichten, die normalerweise nur gelernte Schwestern ausführen dürfen. Da sie sich gut darin machte, überredete sie ihr Chef zur Ausbildung als Krankenschwester. Nach drei Jahren Schwesternschule mit Praxis in Salzburg schaffte sie ihren Abschluss.

    Die weltoffene Frau ging dann nach England. Als Au-pair-Mädchen und Krankenschwester polierte sie dort ihr Englisch auf. Danach ergab sich ein Job in Crans Montana in der Schweiz, wo sie ein Jahr im "Hôpital Valaisan" beschäftigt war. Da sie nicht Französisch sprach, musste sie sehr eigenständig arbeiten. "Ich hatte immer einen guten Draht nach oben", meint sie, "mir ist nie etwas passiert". Nach ihrer Rückkehr aus der Schweiz entschloss sich die damals 23-jährige, dem Österreichischen Entwicklungsdienst beizutreten. "Heuer sind es 40 Jahre, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe", sagt Hainzer. Begleitet von tiefem Glauben und besten Absichten ging es nach einer kurzen Ausbildung in Mödling nach Malawi in Ostafrika.

    Malawi als Lebensschule

    Dort arbeitete sie in einem Krankenhaus als Schwester. Sie lernte ein einfaches Leben zu schätzen. Deshalb kann sie dem verschwenderischen Stil mancher Europäer nichts abgewinnen. 200 bis 250 Patienten hatte sie mit anderen Schwestern aus aller Welt zu pflegen.

    Nach drei Jahren in Afrika setzte sie sich im Lienzer Krankenhaus als kompetente Schwester mit internationaler Erfahrung durch. Bald heiratete sie und gebar zwei Töchter. Als junge Mutter arbeitete Hainzer sporadisch aushilfsweise als Schwester, pflegte zwei Angehörige und diente im Sprengel.

    Im Dorf ist sie der gute Geist. Sie selbst spricht kaum darüber. So hat sie einmal einer Frau das Leben gerettet. Dieser war in der Kirche schlecht geworden. Hainzer, die nach ihr sah, erkannte den Ernst der Lage und konnte durch ihr Eingreifen einen Herzstillstand verhindern. Sie hilft Familien, teilt Naturalien aus, fegt den Dorfplatz und backt für besondere Anlässe. Ihre Hobbys sind Kultur, Reisen, Wallfahrten und Menschen treffen. Da sie in alle Welt korrespondiert, hat sie 2011 in Oberlienz ein Treffen der ehemaligen Entwicklungshelfer organisiert, sogar eine Kollegin aus Japan war dabei.

    DANIELA AGU

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