Pedit "springt!" in den Frühling
Fröhlichkeit und Leichtigkeit weisen die Sujets der neuen Ausstellung auf.

Foto © AGUGalerist Gaudens Pedit präsentiert Werke von Staudacher, einem Vertreter der Wiener Secession. Er ist Expressionist mit Happening Elementen
LIENZ. Gaudens Pedit möchte sich deutlich von Auktionshäusern und Verkaufsgaleristen abheben und versteht seine Galerie nicht nur als Erwerbsmöglichkeit für Kunstwerke. Er möchte in seinem Haus auch Verständnis vermitteln und Interesse wecken. Deshalb ist seine neue Ausstellung "spring!" drei renommierten österreichischen Avantgarde-Künstlern gewidmet. Als Gegenstück dazu zeigt Pedit drei Jungkünstler, die das Zeug dazu haben, in einigen Jahren hoch dotiert zu werden. Pedit legt darauf Wert, Themen zur Verfügung zu stellen, wie sie nicht alltäglich sind.
Der Kärntner Künstler Hans Staudacher gehört in der Österreichischen Kunstszene zu den oberen Zwanzig. Sein Abriss traditioneller Malerei machte ihn in den 1950er Jahren zu einem Protagonisten und Tabubrecher. Zu den "Jungen Wilden" der 1980er Jahre gehörten auch die etablierten Künstler Gunther Damisch und Alois Mosbacher, die ebenfalls mit Werken in Pedits Ausstellung gegenwärtig sind. Die junge Generation vertritt Ursula Burchart, eine Schülerin von Damisch. Die Kommunikationsdesignerin lebt und arbeitet in Wien. Sie stellt ihre Werke seit 2005 im In- und Ausland aus. Mathias Bernhard studierte auf der Universität für angewandte Kunst in Wien und ist ebenfalls ein Schüler von Damisch. Seine skurril anmutenden Werke beinhalten autobiografische Elemente. Christoph Holzeis ist der Dritte im Bunde. Der Jungkünstler studierte an der Akademie der bildenden Künste in der Meisterschule Schmalix und arbeitet als Assistent an der internationalen Sommerakademie in Salzburg. DANIELA AGU
Features
FAKTEN
Ausstellung. Von 23. April bis 23. Juni 2012 in der Galerie Pedit am Brennerleweg 1 in Lienz zu sehen
Öffnungszeiten. Montag bis Freitag 14 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr
Telefonnummer. 06641875100













