Gelebte Demokratie in Leisach
Als innovative Osttiroler Gemeinde setzt Leisach auf "Open System". Die Sache des Volkes bedeutet Partizipation aller Bürger der Dorfgemeinde.
LEISACH. Der Gemeinderat in Leisach hat beschlossen, dass ab jetzt die Zukunft des Dorfes für die Bürger transparenter werden soll. "Nicht nur demokratiepolitisch wird sich einiges ändern, die Bürger sind auch gefragt, sich an der Gestaltung und Planung in jeder Form einzubringen", erläutert Gemeinderat Bernhard Zanon. Ein "Seminar für Gemeinderäte" liegt dieser modernen Entwicklung zugrunde. Es wurde von den Leisacher Gemeinderäten besucht, die Inhalte werden prompt umgesetzt. Die Idee dabei ist, die Zufriedenheit der Bürger zu steigern, indem man jedem ermöglicht, seinen Beitrag zu leisten. Die Gemeinde ist hierbei das System und jeder Einzelne soll durch seine Partizipation Anbindung an dieses System finden. Ziel ist, das soziale Gefüge zu stärken und die Ressourcen der Bürger zu involvieren. Auf dieses interessante, innovative Modell darf man gespannt sein. Der formelle Beschluss zur Entwicklung dieser neuen Form von Gemeindepolitik erging einstimmig.
Bemerkenswert ist, dass Bürgermeister Dietmar Zant nach den vielen Jahren seiner Amtszeit noch den Mut zu Neuem zeigt: "Ich möchte Feedback von der Bevölkerung, um nachhaltigere Gemeindepolitik möglich zu machen." DANIELA AGU















