Gute Rechnung, gute Stimmung
Jahresrechnung 2011. Bürgermeisterin Blanik einstimmig entlastet.
Das Rechnungsjahr 2011 ist für die Stadt Lienz Geschichte. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) legte Montagabend ihre erste Bilanz mit 32,4 Millionen Euro Einnahmen und 31,6 Millionen Ausgaben im ordentlichen Haushalt. Gegen 23 Uhr wurde sie einstimmig entlastet. Das Jahr endete mit einem Gesamtüberschuss von 829.036,64 Euro (inklusive Wasserwerk und Werkstätte). Rechnungslegerin Blanik begründete das positive Ergebnis nicht nur mit ihrem Sparkurs: "Es gab erfreuliche Entwicklungen bei den Abgabenertragsanteilen und bei der Kommunalsteuer. Und was man auch dazu sagen muss, einige Projekte wurden nicht umgesetzt." Die Schulden der Stadt wurden weniger.
Die Pro-Kopf-Verschuldung ist auf 767,03 Euro gesunken. Von 36,35 auf 41,99 Prozent gestiegen ist der Verschuldungsgrad. Der Grund: hohe Sozialabgaben. Sorgenfalten bereiteten Blanik und Vizebürgermeister Meinhard Pargger (ÖVP) die hohen Transferzahlungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Pargger: "Diese Zahlungen explodieren und wenn es uns nicht gelingt, sie einzudämmen, werden wir uns zu Tode sparen." Die Diskussion zur Jahresrechnung war kurz und schmerzlos. Zuletzt kam noch ein Lob vom Gemeinderat Andreas Hofer (SPÖ): "Blanik hat nur ein Drittel ihrer verfügbaren Repräsentationskosten ausgegeben. Das war bei früheren Bürgermeistern anders."














