Weniger Chalets im Dorf
Im Großglockner Mountain Resort in Kals wird Anzahl der Chalets von 50 auf 41 reduziert. Der ursprüngliche Stand von 490 Betten bleibt aber.

Foto © Expa/GroderSchultz fährt mit Zahl der Häuser im Feriendorf zurück und errichtet dafür Badeteiche
Auf der Liegstatt in Kals sprießen die Chalets wie Schwammerln aus dem Boden. Das Großglockner Mountain Resort wächst. Aber es wächst nicht so, wie es Bauherr Heinz Schultz ursprünglich eingereicht hat. Es gibt etliche Änderungen. Vorweg die Interessanteste: Von 50 bewilligten Chalets mit insgesamt 490 Betten werden nur mehr 41 errichtet.
Heinz Schultz sagt dazu: "Die Gesamtbettenzahl - Chalets plus Hauptgebäude - bleibt so, wie immer geplant, bei 490." Schultz weist auch darauf hin, dass die Reduktion der Chalets schon seit einem Jahr feststehe. Bei den Standorten von Biomasse-Heizwerk und Mitarbeiterhaus (43 Betten plus Betreiberwohnung) kommt es zu einem Wechsel.
Badeteiche
Weniger Chalets und Verlegung des Mitarbeiterhauses - das schafft freie Flächen. Daraus wird aber nicht Grünland. Schultz schafft dort mit zwei kleinen Badeteichen (800 und 279 Quadratmeter) ein Refugium für Wasserratten. Wegen der baulichen Änderungen im Mountain Resort, die bau- und gewerberechtlich nächste Woche verhandelt werden, brodelt es in der Gerüchteküche. Es tauchen Behauptungen auf, Schultz habe Chalets gestrichen, um einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zu entgehen. Dazu heißt es aus der Naturschutzabteilung im Landhaus: "Fläche und Bettenanzahl sind schon vor eineinhalb Jahren geprüft und als nicht UVP-pflichtig festgestellt worden."
Bessere Qualität der Anlage
Schultz selbst begründet die Änderungen damit: "Durch die geringere Anzahl von Häusern soll die architektonische Qualität der gesamten Anlage noch einmal verbessert werden."














