"Himmel wurde versprochen"
Hochstein-Erhalt als Bedingung der Zwangsfusion.
Der Exklusivbericht der Kleinen Zeitung zur Schließung der oberen Sektion am Lienzer Hochstein hat nicht nur die regionalen Medien aus ihrem Winterschlaf geweckt. Auch ehemalige Mitglieder der im Jahr 2008 zwangsfusionierten Ferienregion Lienzer Dolomiten zum Tourismusverband Osttirol reagierten empört auf die Pläne der Lienzer Bergbahnen AG. "Die damaligen Befürchtungen treten jetzt ein", sagte Walter Mair,
Bei der Sitzung des seinerzeitigen Aufsichtsrates vertrat der Gärtnermeister und namhafte Buchautor Aufsichtsrätin Katharina Nothdurfter. Mair: "Uns wurde damals der Himmel versprochen. Die Erschließung zur Hochsteinhütte wurde zur Bedingung meiner Zustimmung gemacht. Aus dem Gremium kamen die Argumente, ich werde als Alpen-Vereinsmann doch nicht gegen eine solches Vorhaben sein." Für Mair wäre eine Schließung der Sektion II. am Lienzer Schiberg "ein Unsinn" und es dürfe auch keine Frage des Geldes sein. Mair: "Touristische Mittel könnten dafür vernünftiger umgeschichtet werden."














