Helfer suchen nach "Lissi"
Tierschützer, freiwillige Helfer, Bürgermeister Schneider und der Viehhändler versuchen seit Tagen, die abgängige Kalbin im Pustertal aufzuspüren.
Wo ist Lissi? Diese Frage stellt sich nicht nur Viehhändler Andreas Passler aus Thal (Gemeinde Assling). Auch Bürgermeister Bernhard Schneider lässt die seit Montagmittag in seinem Gemeinderessort verschwundene Kalbin nicht kalt. Amtstierarzt Vinzenz Guggenberger zerstreut Bedenken, dass dem Jungrind die extremen Wetterbedingungen - Minusgrade, Föhn, Wind und Schneefall - etwas anhaben könnten. Guggenberger: "Auch ohne Wasser kann die Kalbin tagelang auskommen und Futter ist auch jetzt zu finden." Auch eine Verwilderung nach so kurzer Zeit könnte bei "Lissi" noch nicht passieren. "Sicherlicht ist es besser, wenn sie in der Nähe von besiedeltem Gebiet bleibt", sagte Guggenberger.
Viehhändler ist verzweifelt
Dort wird sie immer wieder von Anrainern wahrgenommen. "Mich lässt es nicht kalt und ich finde das überhaupt nicht lustig", sagte Viehhändler Passler. Es sei eine "Katastrophe", dass die Kalbin vor der Verladung nach Südtirol Reißaus nahm und seither nicht mehr eingefangen werden konnte. Passler: "Ich habe die halbe Woche nicht mehr geschlafen." Seine Hoffnung beruhe darauf, dass "Lissi" die Schupfen, wo Heu gelagert ist, aufsuche.
Einen Einsatz der Feuerwehr lehnte Passler gestern noch ab. Vielmehr erhielt er Unterstützung von Tierschützern und seinem Vater, der sich mit Helfern auf die Suche machte. Kurzfristig tauchte Freitag eine Anfrage zu "Lissi" vom Gut Aiderbichl aus Henndorf bei Salzburg auf. Diese verlief aber wieder im Sand.















