Lienzer Vereine bekommen Druck
Bürgermeisterin pocht auf Konzepte für Jugendzentrum und Bücherei.
LIENZ. Nicht adäquat zur Stadt förderte das Land Einrichtung und Ausstattung für das geplante Jugendzentrum. Von Lienz kommen 45.000 Euro, aus Innsbruck 30.000 Euro. Als Bürgermeisterin Elisabeth Blanik gestern im Rahmen einer Pressekonferenz nach der Stadtratssitzung diesen Punkt ansprach, kam sie gleich in Fahrt. "Ich habe dem Verein Jugendzentrum die Rute ins Fenster gestellt. Ich baue nicht, wenn er sich nicht einbringt." Blanik betonte, sie wolle einen aktiven Verein, den man in der Stadt spüre, das steigere auch die Akzeptanz in der Bevölkerung. Der von ihr aufgebaute Druck habe nun zumindest dazu geführt, dass der Verein Jugendzentrum auf Sponsorensuche gehe, um die Differenz zwischen der Einrichtungsförderung von Stadt und Land auszufinanzieren. Zudem habe man ihr ein Konzept für künftige Vereinsarbeit in Aussicht gestellt. Auch mit neuen Räumen für die Bücherei hat Blanik derzeit keine Eile. "Hier will ich vom Verein ebenfalls ein Konzept sehen. Wie positioniert sich die Bücherei, wo sieht sie ihren gesellschaftlichen Auftrag, wie füllt sie 400 Quadratmeter mit Leben." Sie betonte, ohne aktive Vereinsarbeit sei sie nicht bereit, teure Kubatur hinzustellen. MICHAELA RUGGENTHALER














