Spital sucht neuen Verwalter
Gerhard Egger tritt mit 1. Mai 2012 in den Ruhestand.
LIENZ. Sein Führungsstil gilt als umstritten, sein eiserner Sparwille als Schreckgespenst der Angestellten im Bezirkskrankenhaus Lienz, seine Auftritte in der Öffentlichkeit sind selten, ebenso seine Statements in strittigen Fragen. Die Rede ist von Gerhard Egger, Verwaltungsdirektor des Osttiroler Spitals.
Mit 1. Mai 2012 tritt Egger nach 30 Jahren in den Ruhestand, da steht für die Krankenanstalt auch das 80-jährige Bestandsjubiläum an. Im Jahr 1982 übernahm Gerhard Egger die Verwaltung von Viktor Krieghofer. In diesen drei Jahrzehnten wurden Sanitätswesen und medizinische Versorgung mit der Handschrift von Egger auf neue Säulen gestellt, hunderte von Millionen Euro in den Um-, Ausbau und Neubau diverser Abteilungen investiert.
Die Nachfolge von Egger wird ausgeschrieben und soll bis Mitte 2012 besetzt sein. "Dann wird unser neues Anstaltsgesetz umgesetzt, das heißt, weg vom dualen Führungsgremium hin zum kollegialen mit drei Leitern", so Verbandsobmann Andreas Köll. In Zukunft soll auch der Pflegedirektor neben dem ärztlichen Leiter und Verwalter im Spital das Sagen haben. GÜNTHER HATZ














