Köll will kein "Bezügekaiser" sein
Matreier Politiker Andreas Köll setzt sich gegen Kritik zur Wehr.
MATREI. Mit dem Bezügebegrenzungsgesetz soll Andreas Köll (ÖVP) in Konflikt kommen. Als Landtagsabgeordneter bezieht er 5389 Euro (64 Prozent des Ausgangbetrages), als Bürgermeister 3519 Euro (41,8 Prozent), als Obmann des Gemeindeverbandes Bezirkskrankenhaus Lienz 1695 Euro (40 Prozent). Dazu kommt das Einkommen als Aufsichtsrat der Felbertauern AG. Köll musste sich im Herbst 2011 vor dem Unvereinbarkeitsausschuss des Landes verantworten. Er konnte nach eigener Definition alle Vorwürfe aus "vier öffentlichen Bezügen 10.779 Euro zu beziehen" entkräften. Wobei im Protokoll geschrieben steht, nicht die Höhe sei das Problem, sondern die Tatsache, dass nach dem Bezügegesetz nur "zwei öffentliche Einkommen" zulässig wären. Ein Argument, das Köll nicht gelten lässt: "Ich beziehe nur zwei Einkommen, als Abgeordneter und als Bürgermeister. Als Verbandsobmann wäre dies zum Tragen gekommen, aber der Überhang von 240 Euro wird seit 2002 nach meinem Eintritt in den Landtag für die medizinische Forschung gespendet." Bei der Felbertauern AG würden die 167 Euro als dritter Bezug eines Bürgermeisters einer Gemeinde unter 10.000 Einwohnern konform mit dem Gesetz sein. GÜNTHER HATZ














