Ein Buch von der Schule einst und jetzt
Die Obertilliacher Volksschüler beschäftigten sich mit der Geschichte ihres Dorfes.
OBERTILLIACH. Keine Zeit zum Lernen - das ist in der Schule seit Jahrzehnten gleich geblieben. Während es früher die viele Arbeit daheim auf den Bauernhöfen war, ist es heute der Freizeitstress, der die Kinder vom Lernen abhält. Die Volksschule Obertilliach mit ihrer Direktorin Margit Lugger hat gemeinsam mit der Grundschule Ehrenburg das Büchlein "Als ich zur Schule ging . . ." herausgegeben.
Die Schüler haben Dorfbewohner verschiedener Altersstufen über ihre Schulzeit befragt - Lehrer, den Bürgermeister, die Aufräumerin, den Pfarrer, den Gemeindearzt und viele andere. "Das Büchlein soll verhindern, dass Vergangenes in Vergessenheit gerät", sagte Lugger bei der Präsentation im Kultursaal Obertilliach. Weil das Projekt grenzüberschreitend ist, konnten die Kosten von 5500 Euro zu 60 Prozent mit Interreg-Mitteln finanziert werden. "Durch die Arbeit an diesem Buch wurde den Schülern der Zugang zu geschichtlichem Hintergrund ermöglicht, eine Schule für das Leben sozusagen", so der Sillianer Bürgermeister und Obmann des Regionsmanagements, Erwin Schiffmann. RAIMUND MÜHLBURGER















