FPÖ gegen Ausverkauf des Wassers
Private an öffentlichen Kraftwerken zu beteiligen, lehnt die FPÖ ab.
Zum Bau eines Isel-Kraftwerks in Matrei meint Klubobmann Gerald Hauser (FPÖ): "Ich trete für die Nutzung der Wasserkraft, der saubersten Energie, insbesondere durch die öffentliche Hand ein. Die Nutzung muss mit Bedacht und ökologischen Ausgleichsmaßnahmen erfolgen." Wasser sei ein öffentliches Gut, die Wasserkraftnutzung müsse der Allgemeinheit, also den Gemeindebürgern, zugutekommen. "Daher lehnen wir es ab, dass private Unternehmer an öffentlichen Kraftwerken beteiligt werden", so Hauser. Die Einnahmen aus Wasserkraftnutzung seien zur Bekämpfung der Abwanderung aus dem ländlichen Raum, für Infrastruktur und Soziales zu verwenden. Die Wasserkraftnutzung dürfe nicht EU-Konzernen überlassen werden, sondern müsse in Tiroler Hand bleiben. Hauser erinnert: "Wir haben das Erstellen des Kriterienkatalogs begrüßt, weil dieser den kommunalen Nutzen berücksichtigt."














