Idl-Arakelian wirft das Handtuch
Mandat im Gemeinderat von Lienz mit sofortiger Wirkung zurückgelegt.
In der Lienzer Volkspartei rumpelt es offensichtlich: Susanne Idl-Arakelian legt nach nur eineinhalb Jahren im Gemeinderat sämtliche politische Ämter und damit ihr Mandat mit sofortiger Wirkung zurück. Rechtskraft erlangt der Rücktritt erst in einer Woche. Idl-Arakelian, die Johannes Hibler in die Politik holte, galt als Hoffnung der ÖVP in der Stadtpolitik und war mit der Position der Kulturreferentin betraut. Dazu sagt die scheidende ÖVP-Gemeinderätin: "Für mich war es eine große Verantwortung, ein wichtiger Auftrag und ein persönliches Geschenk, die Agenden der Kulturreferentin wahrnehmen zu dürfen." Als Argument für ihren Abgang gibt sie persönliche Gründe an. "Aber ein politischer Mensch werde ich immer bleiben." Meinhard Pargger, Chef der ÖVP-Fraktion Lienz, bedauert, "eine gute Kraft zu verlieren", zeigt aber Verständnis. Wer Idl-Arakelian als Kulturreferentin folgt, soll im ÖVP-Klub erst erörtert werden. "Personen dafür gibt es", sagt Pargger. Im Gemeinderat rückt Susanne Tasch nach.














