Kritik an "teuerem Tiwag-Fest"
Gerhard Huber (BZÖ) ortet Wahlkampffinanzierung.
LIENZ. "Sage und schreibe 235.000 Euro hat das Jubiläumsfest ,60 Jahre Tiwag Osttirol - 20 Jahre Kraftwerk Amlach' den Kunden der Tiwag laut Landesrechnungshof gekostet", kritisiert BZÖ-Tirol-Chef Gerhard Huber. Besonders pikant sei: Das Fest habe nur wenige Tage vor der Nationalratswahl 2008 stattgefunden - im Beisein der wahlwerbenden ÖVP-Politiker. "Weder Landesrechnungshof, noch Eigentümervertreter Günther Platter, Landesregierung, Landtag und schon gar nicht die Osttiroler Landtagsabgeordneten oder gar Tiwag-Chef Bruno Wallnöfer haben diese enormen Kosten hinterfragt", so Huber. Er fordert Aufklärung. Für die Stromkunden bleibe ein schaler Beigeschmack, "weil sie beim Lichtaufdrehen offenbar den schwarzen Wahlkampf mitfinanziert haben". MICHAELA RUGGENTHALER














