Blanik gewährt Sprung in den Tristacher See
Bürgermeisterin ordnete Öffnung der Anlage an.

Foto © HatzLisa und Christina kühlen ihre Beine noch im Tristacher See ab
Seit Tagen steht die Quecksilbersäule auf 25 bis 30 Grad. Was den Baderatten im Juli der Regen vermieste, schaffte seit Anfang September die Stadtgemeinde: Die Badeanstalten am Tristacher See und das Dolomitenbad sind geschlossen. Sehr zum Ärger von zahlreichen Badefreunden, die am vergangenen Wochenende eine Abkühlung suchten.
Nach der geharnischten Kritik ordnete gestern Bürgermeister Elisabeth Blanik (SPÖ) an, die Anlagen bei Osttirols einzigem Naturbadesee umgehend wieder zu öffnen. "Niemand braucht über den Zaun zu steigen, jeder kann auf eigene Gefahr im Tristacher See bis zur nächsten Schlechtwetterfront gratis baden gehen", sagte Blanik. Die Wassertemperaturen liegen bei 18 Grad. Auch die versperrten WC-Anlagen im Strandbad Tristacher See sind wieder offen. Hingegen geschlossen bleibt das Frei- und Hallenbad. Blanik: "Schwimmbäder tun sich mit ihren technischen Anlagen generell schwer, offen zu halten." Eine Lanze brach die Bürgermeisterin für den Pächter des Buffets im Strandbad, der am 1. September seine Rollos herunterließ. "Mit diesem Wetter hatte er es im heurigen Sommer nicht leicht."














