Feuerwehr gab in Osttirol "Brand Aus"
Nach dreitägigen Löscharbeiten haben die Feuerwehren bei dem seit Dienstagabend lodernden Waldbrand oberhalb von St. Jakob in Defereggen in Osttirol am Donnerstagnachmittag "Brand Aus" gegeben. Eine Löschleitung bleibt vorsichtshalber aufrecht.

Foto © APA/EXPA/Jürgen Feichter
Nach Angaben der Einsatzleitung bleibe nach dem seit Dienstagabend lodernden Waldbrand oberhalb von St. Jakob in Defereggen eine der Löschleitungen aufrecht. Es seien aber keine Glutnester mehr gefunden worden. Zudem hoffe man auf Regen, erklärte Einsatzleiter Josef Grimm.
Am Donnerstag hatten heftige Windböen immer noch Glutnester entfacht. 70 Florianijünger, Bergretter, freiwillige Helfer und vier Helikopter waren an Ort und Stelle, um den Brand auf rund zehn Hektar in einer Höhe von bis zu 2500 Metern zu löschen. Seit 7.00 Uhr waren am Donnerstag die Löscharbeiten mit einem neuen Trupp von Feuerwehrleuten fortgesetzt worden. Bis zu 600-mal pro Tag flogen die Löschhubschrauber. Mittwochabend habe man die Bekämpfung der Glutnester nach Einbruch der Dunkelheit beendet, der Brand war unter Kontrolle. In der Nacht wurde das Gebiet im Hinteren Defereggental beobachtet.
Jäger schlug Alarm
Das Feuer im Trojeralmtal bei St. Jakob war am Dienstag ausgebrochen, ein Jäger hatte Alarm geschlagen. In der Nacht breiteten sich die Flammen bis auf zehn Hektar aus. Vermutet wurde, dass Weideräumungsarbeiten mit gezieltem Abbrennen durch eine Firma der Auslöser für den Waldbrand war.
Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Das Wasser aus dem Dreialmbach musste über lange Schlauchleitungen zum Einsatzort gepumpt werden.













