Mehrstündige Suchaktion nach verunfalltem Wanderer
Zweieinhalb Stunden nach seinem Absturz in steilem Waldgelände wurde ein 79-jähriger Deutscher von der Bergrettung geborgen. Das Rettungshubschrauber-Team konnte den Urlauber in dem schwer einsehbahren Gelände nicht ausmachen. Der Verletzte wurde schließlich ins BKH Lienz geflogen.

Foto © Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun (Symbolbild)
Mehrere Stunden hat ein Wanderer aus Deutschland am Montag auf seine Rettung nach einem Unfall in Osttirol warten müssen. Er konnte keine genauen Angaben zum Aufenthaltsort machen. Der 79-Jährige war gestürzt und hatte sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Zweieinhalb Stunden nach dem Notruf wurde der Mann in einem schlecht einsehbaren und steil abfallenden Waldstück gefunden und mit dem Rettungshubschrauber geborgen, teilte die Polizei mit.
Der Notruf ging bereits gegen 13.30 Uhr ein. Der Helikopter "Christophorus 7" flog den Bereich Zedlacher- Paradies mehrmals ab, konnte aber aufgrund der dichten Vegetation den Verletzten aus der Luft nicht sichten. Schließlich wurden acht Mann der Bergrettung Matrei und Virgen alarmiert, die sich auf die Suche nach dem 79-Jährigen machten. Er wurde gegen 16 Uhr gefunden und mittels Tau geborgen. Im Anschluss wurde der Deutsche ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen.














