Hermagor will Lienz fordern
Morgen (18 Uhr) empfängt Rapid Lienz in der Kärntner Liga den SC Hermagor. Heimische spielen auf Sieg, Gäste wären mit einem Zähler zufrieden und organisieren Club neu.
LIENZ/HERMAGOR. "Nachdem wir mit dem 3:0-Sieg über Eberndorf die ersten Punkte in der Kärntner-Liga-Tabelle angeschrieben haben, wollen wir morgen gegen Lienz natürlich nachlegen", gibt sich Hermagor-Sektionsleiter Bernhard Resch vor der Partie kämpferisch.
Personell ist die Verletztenliste bei den Wulfeniastädtern weiterhin sehr lange. Nur Danijel Dlopst konnte beim Warmschießen am vergangenen Montag im Villacher Bier/KFV-Cup gegen Gitschtal (8:1) wieder aufgeboten werden. So musste der kickende Sektionsleiter über die gesamte Cup-Spielzeit in der Viererkette fighten.
In Zukunft will Resch sein Hauptaugenmerk aber mehr auf die Vereinsführung legen müssen. "In der Liga werde ich Mannschaft und Trainer Jasmin Dzeko nur mehr als Joker zur Verfügung stehen können. In meiner neuen Klubfunktion (geschäftsführender Obmann) muss ich die Ausgliederung der Sektion Fußball von SC Hermagor in die Wege leiten", so Resch, der sich über den tollen Zuseherzuspruch - es kamen zu den beiden Heimspielen an die 1100 Fans - sehr freut.
Toller Start
Gastgebertrainer Gerd Warscher freut sich hingegen über den erfolgreichen Saisonauftakt. Mit Ruden (4:1), ATSV Wolfsberg (3:1) und Prägraten (Cup/6:1) stehen drei volle Erfolge in Serie zu Buche. "Wäre schön, wenn es so weitergehen würde. Meine Jungs und ich wissen aber, dass es kein Wunschkonzert gibt. Morgen werden wir als erklärter Favorit mit konsequentem, fairem Zweikampfverhalten im Spiel nach vorne den Erfolg suchen", so Warscher.
Der Rapidtrainer kann personell aus dem Vollen schöpfen, begrüßt den daraus resultierenden internen Kampf um die Fixplätze und möchte morgen auf neun Saisonzähler erhöhen. PETER TIEFLING
















