Ein Gottesdienst vor prächtiger Bergkulisse
Mehr als 200 Menschen kamen bei herrlichem Sommerwetter zur Bergmesse auf die Bonn-Matreier-Hütte in Virgen. Nach dem kirchlichen Akt wurde auf dem steinigen Boden flott aufgetanzt.
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Der vergangene Sonntag war endlich ein strahlend schöner Sommertag - und viele nutzten ihn für eine ausgiebige Tour in die Osttiroler Bergwelt. Um den Hohen Frauentag werden in Osttirol traditionell viele Messen auf Berggipfeln und bei Schutzhütten zelebriert. Die Bergmesse bei der Bonn-Matreier-Hütte im Virgental feierten heuer über 200 Feriengäste und Einheimische. Darunter war Bürgermeister Anton Steiner aus Prägraten, die Almbauern Franz Lang (Schmiedler Alm) und Johann Dichtl (Resinger Alm). Den Gottesdienst zelebrierte wieder Pater Andreas Steiner. Der auf einem Bauernhof im Tauerntal aufgewachsene Pfarrer ist selbst gerne in den Bergen unterwegs und sagte in der Predigt: "Eucharistie feiern heißt Danke sagen. Wir möchten Danke sagen, dass wir heute gesund hier heraufgekommen sind und in dieser prächtigen Berg- und Naturkulisse den Gottesdienst feiern dürfen."
Gipfeltour nach dem Segen
Die aus Ainet stammende Musikgruppe "Iseltaler Tauernwind" mit Robert Gomig, Florian Girstmair, Markus Pramstaller und Sängerin Barbara Plattner gestaltete die Messe und spielte anschließend vor der Hütte volkstümliche Weisen. Der Hüttenwirt Wolfgang Heinz und seine vielen Gehilfen hatten zum Mittagessen Gegrilltes vorbereitet.
Viele nutzten die idealen Tourenverhältnisse, um die Dreitausender Rauchkopf oder Säulkopf zu bezwingen. Die Freude über den schönen Sommertag und die prächtige Bergkulisse war so groß, dass einige der Gäste nach der Bergmesse zu den Weisen der Volksmusikanten Boarischen und Walzer tanzten, was auf dem steinigen, unebenen Boden auf 2750 Meter Seehöhe einiges Geschick erforderte.
















