Ersten drei Punkte sollen her
Der SV Spittal empfängt heute (19 Uhr) die SVG Bleiburg. Die Lieserstädter wollen ersten Saisonsieg in der Kärntner Liga.
SPITTAL. "Mit dem Spielverlauf und Einsatz, nicht aber mit dem Endergebnis (1:2), wie von unserer Nationalelf im Testspiel gegen die Slowakei vorexerziert, wäre ich für Freitag schon zufrieden", so Spittal-Trainer Wolfgang Oswald nach dem Länderspielschlusspfiff im Wörthersee- Stadion.
Für den heutigen Auftritt im Goldeck-Stadion wünscht sich Oswald nach den beiden Unentschieden (Völkermarkt/1:1 und WAC/St. Andrä/Amateure 1:1) von seiner Elf drei Zähler. "Gegen die Amateure haben wir uns durch eine Unachtsamkeit noch in allerletzter Sekunde die Butter vom Brot nehmen lassen", so Oswald. Daher fordert der Lieserstädter Fußballexperte für heute vollste Konzentration und Siegeswillen bis zum Abpfiff und hat als Unterstützung diese Woche spezielle Trainingseinheiten in Zweikampfverhalten und Chancenverwertung eingebaut. "Damit sollten einige Treffer gegen die als sehr stark einzustufenden und zum Titelfavoritenkreis zählenden Bleiburger möglich sein", gibt sich Oswald optimistisch. Mit Patrick Pöllinger (Knöchel), Anton Burusic (Knie) und Nico Moser (Leistenverletzung) müssen die Lieserstädter drei ihrer "Greenhorns" verletzungsbedingt vorgeben.
Aufseiten der Grenzstädter kann sich Spielertrainer Thomas Höller (Gelb-Rot-Sperre) selbst wieder in der Startformation aufstellen und hofft auf einen Punktezuwachs. Auf Rene Partl - er wurde in der ersten Runde gegen Lendorf (2:1) ebenfalls mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen und wohnte dem Match gegen St. Veit (2:3) als Zuschauer auf der Tribüne bei - muss Höller weiterhin verzichten. Der Bleiburger Stammspieler soll von der Tribüne aus Schiri-Assistenten Rene Pichler (laut Anzeigenbericht) verbal beleidigt haben und wurde daher von der KFV-Strafa für weitere zwei Spiele unbedingt gesperrt. "Jeder gemeldete Fußballer hat sich, egal ob aktiv oder passiv, bei Fußballspielen des Kärntner Fußballverbandes regelkonform zu verhalten", erklärt Hannes Krall vom KFV.
PETER TIEFLING















