Kals bekommt den Turm
In der Großglocknergemeinde Kals entsteht der höchste Profanbau Osttirols. Der Suitenturm im Chaletdorf von Heinz Schultz ragt 40 Meter in die Luft. Bauherr ist Heinz Schultz, der auf 45.000 Quadratmeter Fläche ein Dorf mit 490 Betten aufzieht.

Foto © RuggenthalerDas Chaletdorf im Kalser Ortsteil Burg wächst und bekommt einen 40 Meter hohen Suitenturm
Nicht nur durch Osttirol geistert seit Wochen das Gerücht, im Großglocknerdorf Kals entstehe der höchste Profanbau des Bezirkes. So ließ sich unlängst Peter Haßlacher vom Österreichischen Alpenverein darüber aus, "dass ein Gebäude, noch einmal so hoch wie das Finanzamt in Lienz, mit einem Bergsteigerdorf nicht verträglich ist". Am Gerücht ist etwas dran.
Der Kleinen Zeitung wurden Pläne vom Chaletdorf "Großglockner Mountain Resort" zugespielt. Bauherr für diese Ferienanlage ist Heinz Schultz, der auf der sogenannten Liegstatt am Rande von Kals auf 45.000 Quadratmeter Fläche ein Dorf mit 490 Betten aufzieht. Interessante Details zum Projekt, dessen Bau läuft: Das Zentralgebäude des Resorts weist eine Länge von rund 130 Metern auf. Kritische Stimmen sprechen von der Optik einer "Talsperre".
Direkt an das Haupthaus (800 Quadratmeter Speiseräume, 1330 Quadratmeter Spa-Bereich, 80 Zimmer auf zwei Ebenen) eingebaut wird ein Suitenturm mit gläserner Fassade, der etwa 40 Meter in die Höhe ragt. Hier entstehen elf Geschoße, die der "Adlerhorst", die Dachterrasse, abschließt. Der dominante Turm gilt als markanter Anziehungspunkt und als architektonisches Highlight.
Heinz Schultz will derzeit die Philosophie zur Architektur des Chaletdorfes nicht öffentlich erläutern. "Dieses Projekt ist zu wichtig, als dass es nur in paar Sätzen dargestellt werden soll", sagt er.















