Sieg für den "Garten der Ruhe"
Ansturm bei Architektenwettbewerb für Urnenfriedhof in Lienz. 13 Projekte wurden eingereicht. Idee der Architektengemeinschaft überzeugte.

Foto © KK/ArchitektengemeinschaftRaum durch Bäume, klar strukturiert, fast poetisch: das Siegerprojekt für den Lienzer Urnenfriedhof in der Planungsansicht
Rund 100 Urnennischen und ein Kostenpunkt von 150.000 Euro: Das waren Vorgaben in der Ausschreibung des Architektenwettbewerbes für den Urnenfriedhof in Lienz. Der Bedarf an Urnengräbern ist hoch: 16 Urnen befinden sich derzeit in einem Sammelgrab in den Arkaden des Städtischen Friedhofes, dazu gibt es eine Liste mit 41 Personen, die ein Urnengrab wünschen.
Das Echo auf die Ausschreibung war groß: 13 heimische Planer stellten sich mit ihren Entwürfen der Jury. In die engere Auswahl kamen schließlich die Einreichungen von Peter Jungmann, Veit Pedit und der Lienzer Architektengemeinschaft. "Zwischen den Entwürfen dieser drei gab es ein längeres Hin und Her", sagte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, die gestern mit Stadtbaumeister Klaus Seirer die Entwürfe präsentierte. Schließlich überzeugte die Architektengemeinschaft mit ihrem "Garten der Ruhe". Blanik schwärmte: "Sie schaffte einen schönen, abgegrenzten Raum. Klare Strukturierung, einfache Orientierung und schöne Möblierung zeichnen dieses Projekt aus." Von der Logik her das sinnigste Projekt sei Peter Jungmann (2. Preis) gelungen. "Schlicht, elegant, eine schöne Übersetzung von der alten Arkade in eine neue", sagte Blanik. Das Problem: Jungmann war laut Bürgermeisterin beim Kostenfaktor weit über der Vorgabe. Platz 3 ging an Veit Pedit.
Mit dem Bau des Urnenfriedhofes soll so rasch als möglich begonnen werden. Blanik: "Er ist für heuer budgetiert."















