Aufregung um eine "leere Parkfläche"
Das Gelände vor dem Amlacherhof in Am-lach war einmal ein Parkplatz. Jetzt ist der Platz eingezäunt und steht leer - und die Autos parken teilweise auf der Straße. Wie das zusammenpasst?
Unmut regt sich in der Gemeinde Amlach vor allem bei Veranstaltungen, wie etwa dem Lindenfest. Es fehlt nämlich im Bereich des Amlacherhofes an Parkplätzen. Die Festbesucher parken neben der Straße. Und das, obwohl nördlich des Gastronomiebetriebes ein großes Gelände ungenutzt ist. 15 Jahre hat der Wirt des Amlacherhofes, Alfred Pfeifhofer, die Fläche von der Gemeinde gepachtet gehabt. Mit Ende letzten Jahres ist der Pachtvertrag ausgelaufen.
"Im Frühjahr habe ich bei der Gemeinde neu angesucht, weil ich natürlich die Fläche weiterhin pachten wollte", erklärt Pfeifhofer. Der Gemeinderat hat dagegen gestimmt.
Gelände wurde abgezäunt
Daraufhin wurde das Gelände mit einem Weidezaun abgezäunt und das Gatter mit Kette und Bogenschloss abgesperrt. "Ich empfinde das als Animosität gegenüber mir", sagt der Wirt des Amlacherhofes. Und weiter: "Ich habe den Parkplatz nie abgesperrt, obwohl ich das tun hätte können". Es ging in der Vergangenheit immer wieder darum, dass Lkw oder Baumaterial abgestellt wurden. "Ich habe halt einmal eine Palette dort gelagert, mich aber auch nicht aufgeregt, als die Gemeinde Baumaterial für die Wierenverbauung abgelagert hat", erklärt Pfeifhofer. Außerdem hätte er auch nie etwas gesagt, wenn Leute, die nicht bei ihm einkehrten, Autos am von ihm gepachteten Platz parkten.
"Parkplatz war oft Saustall"
"Wir haben vor 15 Jahren mit dem Wirt und dem Baubezirksamt einen Plan ausgearbeitet, wie er den Platz zu adaptieren hat", sagt der Amlacher Bürgermeister Franz Idl (ÖVP). Daran hätte sich Pfeifhofer nicht gehalten. "Er hat oft einen Saustall gehabt", so Idl.
Deswegen wurde der Vertrag von der Gemeinde nicht verlängert. "Wenn wir jetzt nicht abgesperrt hätten, wäre wieder das Gleiche", erklärt der Bürgermeister, verspricht aber, dass "Alfred Pfeifhofer natürlich den Schlüssel holen und aufsperren kann, wenn er einen Bus bekommt".













