Acht Millionen für Bergstraße
Die desolate Puster-taler Höhenstraße soll bis zum Jahr 2015 generalsaniert werden. Dafür schüttet das Land eine beachtliche Summe aus.
Rumpel die Rumpel, geht es seit vielen Jahren auf der Fahrt über die Pustertaler Höhenstraße zu. Die seit 1989 unter der Bezeichnung L 324 geführte Bergstraße, mit einer Gesamtlänge von 29,3 Kilometern, verbindet fünf Gemeinden von Leisach bis Abfaltersbach. 2000 Menschen sind unmittelbar auf diese wichtige Verkehrsverbindung angewiesen. Das Baubezirksamt Lienz hat mit Leiter Harald Haider und Helmut Brunner ein Sanierungskonzept, das bis 2015 ausgelegt ist, ausgearbeitet.
"Dieses Sanierungskonzept ist ein eindeutiges Bekenntnis dazu, den Ausbau und die Instandsetzung der Pustertaler Höhenstraße über mehrere Jahre systematisch umzusetzen. Dafür wird das Land jährlich zwischen eineinhalb und zwei Millionen Euro investieren", sagte Tirols Straßenbaureferent Anton Steixner.
Kreuzungsknoten
Die Eckpunkte des Sanierungspaketes sind der verkehrsgerechte und verkehrssichere Ausbau und die Beseitigung von Gewichts- und Verkehrsbeschränkungen. Gemeinsam mit Haider und dem neuen Vorstand für Straßenbau in Tirol, Christian Molzer, stellte Steixner in Leisach die Sanierungsetappen vor. "Bereits im Frühjahr 2012 beginnen wir mit dem Ausbau des Kreuzungsknotens beim Thalerbach in Oberthal und der damit verbundenen Sanierung der Auffahrt nach Assling", so Haider.
Umfahrung Mittewald
Bei der Vorstellung der Sanierung der Pustertaler Höhenstraße berichtete Molzer, dass man bei der Umfahrung Mittewald auf der Drautalstraße (B 100) im "Herbst die Katze aus dem Sack lassen würde". Hingegen sei laut Verkehrsreferent Steixner eine großräumige Umfahrung in Lienz "sehr, sehr teuer." Haider wiederum erinnerte daran, dass seitens der Stadt kein Antrag für eine Umfahrung vorliege. "Seit fünf Jahren liegen alle Untersuchungen und Auswirkungen auf dem Tisch", sagte Harald Haider.
Features
FAKTEN
Beginn. Der "Kreuzungsknoten Oberthal" wird gemeinsam mit dem Bau der neuen Thalerbrücke und der Beseitigung einer 100 Meter langen Engstelle Richtung Assling begonnen. Abgeschlossen soll dieser Straßenbauabschnitt im Herbst 2012 werden.
Fortsetzung. Danach ist im Jahr 2013 der Ausbau und die Sanierung der Strecke von St. Justina nach Mairwiesen und der Neubau der Unteren Kristeinbachbrücke an der Reihe. Hier soll die 16 Tonnen-Beschränkung auf 40 Tonnen erhöht werden.













