Lienz ließ die Giro-Gäste hochleben
Der Tourismusverband Osttirol lud die Ehrengäste des Giro d'Italia zum Empfang ins Grandhotel. Auch Ex-Radprofis hatten ihre Gaudi.
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Die großen Radstars des 94. Giro d'Italia ließen sich Freitagabend nach den Strapazen der Glockner-Etappe in ihren Unterkünften verwöhnen. Im Grandhotel Lienz lud nach der Etappenankunft beim Glocknerhaus, der Tourismusverband Osttirol (TVBO) die vielen Ehrengäste zu einem Empfang. TVBO-Obmann Franz Theurl, gleichzeitig auch Hauptverantwortlicher für den reibungslosen Ablauf des zweitgrößten Radspektakels der Welt, freute sich über die illustre Schar im Fünf-Sterne-Haus. So standen nicht die aktiven Radprofis im Mittelpunkt, sondern hochkarätige Ex-Radasse aus Österreich und Italien.
Angeführt von den italienischen Radsportlegenden Francesco Moser und Gianni Motta sowie den ehemaligen österreichischen Radgrößen Wolfgang Steinmayr, Gerhard Zadrobilek und "Nesthäkchen" Thomas Rohregger. Da lief der Schmäh rund, wer konditionell noch besser in Schuss ist. In jeden Fall, meinte Dolomitenmann Werner "Grizzly" Grissmann, er würde sich hart tun, da noch mithalten zu können. Wobei der Giro nicht nur die Sportler über die Grenzen zusammenbringt, sondern auch die Exekutive. Delegiert wird der italienische Begleittross von einer bildhübschen Federica Delleda, ihr zur Seite steht Karl Erlacher, Kommandant der Polizei in Bruneck - und auf österreichischem Hoheitsgebiet hatte Gerhard Holzknecht, Leiter der Tiroler Verkehrsabteilung, das Kommando. "Dieser grenzüberschreitende Einsatz schweißt zusammen", sagte Holzknecht. Daran hielten sich auch Osttirols höchste Polizisten Silvester Wolsegger und Oskar Monitzer. Im Foyer des Hotels unterhielten sich unter anderen noch prächtig: Tirol-Werber Josef "Jo" Margreiter, Hotelier Heinz E. Simonitsch, Eurosport-Moderator Karsten Nigels , Grohag-Direktor Johann Hörl und sein Vorgänger Christian Heu sowie Osttirols FF-Chef Herbert Oberhauser.
Dickes Lob
In seiner kurzen Ansprache sprach Theurl von großen Strapazen, die das zweitgrößte Radrennen der Welt den Organisatoren abverlangte. Mit Lob und Dank überschüttete er Simone Lotoro, den Werbechef des Giro d'Italia. Damit die italienischen Gäste auch jedes Wort verstanden, dafür sorgte Dolmetscherin Astrid Pirker in bewährter Manier. Die Rede von Bürgermeisterin Elisabeth Blanik brauchte Pirker nicht zu übersetzen, Blanik hielt diese "doppelsprachig": "Lienz hat sich wieder als sportliche Stadt gezeigt, für Alt und Jung, gastfreundlich und sympathisch. Ich wünsche mir eine Wiederholung des Giro in Lienz."















