Abbruch für das "Kaufhaus Lienz"
Bis zur Adventzeit sollen alte Gebäude in der Mühl- und Messinggasse verschwunden sein. Stadt wartet auf neuen Bebauungsplan für das EKZ.
Der Virgener Bauunternehmer Ludwig Mariacher hat von der Südtiroler Hobag-Gruppe den Zuschlag zum Abbruch des Gebäudeareals in der Mühl- und Messinggasse erhalten. "Schon vor 20 Jahren war ich als Baggerfahrer beim Abbruch des ,Kino Wanner' dabei", erinnert sich Mariacher. Damals sei man mit kleinem Gerät ans Werk gegangen und der Abtransport der riesigen Betonteile wäre eine interessante Aufgabe gewesen.
Mariacher: "Der jetzige Abriss der Häuser und des alten Turms der Getreidemühle ist ein toller Auftrag." Als erster Schritt wurde mit der Zerlegung des ehemaligen "Autosalons Thum" begonnen. Bis Ende Juni dürfen die Maschinen im Einsatz sein, dann muss pausiert werden. "Bis dorthin wollen wir vier Gebäude abreißen", so Mariacher.
Ende September soll es dann ans Eingemachte und dem 33 Meter hohen Getreideturm an den Kragen gehen. "Das wird für uns eine echte Herausforderung", meinte der Unternehmer. Meter für Meter sei der Turm von oben nach unten wie mit einer Schere abzutragen. Dafür soll die B 100 gesperrt und umgeleitet werden. Das Abbruchmaterial wird nicht vor Ort gebrochen, sondern im Steinbruch in St. Johann im Walde. Mariacher: "Alles muss möglichst lärmarm und staubfrei erfolgen." Mit dem Abschluss der Abbrucharbeiten rechnet der Firmenchef vor der Adventzeit. In der Liebburg wartet man inzwischen auf den neuen Bebauungsplan für das "Kaufhaus Lienz" - ehemals M99.














