Hoffnung auf Schischaukel in Sillian
Die neuen Seilbahngrundsätze sind weiterer Schritt zur Realisierung der "Schischaukel Sillian-Sexten". Landesregierung entscheidet im Juli.

Foto © Pranter-KreuzerBlick vom Helm nach Sexten: Überarbeitung der Seilbahngrundsätze schafft neue Rahmenbedingungen
Mit der Überarbeitung der Tiroler Seilbahngrundsätze flackert für "Schischaukel Sillian-Sexten" Hoffnung auf.
"Wenn auf Südtiroler Seite bis zum Kamm hinauf gebaut wird, besteht von Sillian die Möglichkeit, die Verbindung herzustellen. Das gilt nicht als Neuerschließung, sondern als Erweiterung", sagt Bürgermeister Erwin Schiffmann aus Sillian. Dies ermöglicht eine Ausnahmebestimmung: "Somit gelten Maßnahmen dann nicht als Neuerschließung, sondern als Erweiterung, wenn dadurch von schitechnisch bereits erschlossenen Wintersportgebieten aus eine aus regionalwirtschaftlicher und verkehrlicher Sicht verbesserte Anbindung an bestehende Schigebiete erfolgt. ... dies ist sinngemäß auch für Anbindungen an bestehende Schigebiete im benachbarten Ausland ... anzuwenden."
Wichtiger Schritt
Für Schiffmann ist das ein bedeutender Schritt. "Wichtig ist, dass die Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um das Projekt einreichen zu können." Noch ist das neue Seilbahnprogramm in der Begutachtungsphase. Die Tiroler Landesregierung entscheidet im Juli. Von Problemen geplagt sind derzeit die Projektbetreiber in Südtirol. Das Verwaltungsgericht ließ die Erweiterungsprojekte "Helm-Rotwand-Comelico" stoppen. "Die Verbindung mit Osttirol ist darin noch nicht vorgesehen", sagt Bürgermeister Fritz Egarter aus Sexten.
Abgeordneter Gerald Hauser (FPÖ) fordert eine Diskussion über die Seilbahngrundsätze ein, der darin das Großraumschigebiet Sillian-Sexten vermisst. Auf die Schigebiete von Liftbetreiber Heinz Schultz haben diese keine direkten Auswirkungen: "Ich habe keine Neuerschließungen vor, sondern konzentriere mich auf die ständige Verbesserung."















