ÖVP-Klausur soll Zündung für Neubeginn sein
"Rückzug" zur Diskussion dauert einen Abend.
LIENZ. In der Osttiroler Volkspartei mangelt es nicht nur an Einigkeit. In der jüngeren Vergangenheit sind dort auch Defizite in der Orientierung und bei Themen entstanden. Der Machtkampf zwischen den Bünden dominiert. Am 19. April geht die Bezirkspartei für einen langen Abend in Klausur. Erwin Schiffmann, stellvertretender Bezirksparteiobmann, ist mit der Organisation betraut. Er sagt: "Ich habe auf eine Klausur gedrängt, da vieles in der ÖVP in Osttirol unrund läuft." Er verweist auf verhärtete Fronten zwischen den Bünden und darauf, dass die Vorgangsweise bei der Suche nach einem Obmannkandidaten nicht nach feiner englischer Art abgelaufen sei. Die Klausur soll Möglichkeit zur Aussprache, zum Luftmachen geben, zur Selbstfindung sein. Als Resultat erwartet sich Schiffmann: "Die Partei muss dem Bürger erklären können, warum er ÖVP wählen soll."















