Um Kals geht es bald rund
450.000 Euro fließen in Leaderprojekt "Talrundwanderweg", für das 17,5 Kilometer Wege verknüpft wurden. Hängebrücke über Ködnitzbach wird zur Attraktion.
Das große Angebot von Wanderwegen - Kals hat davon 260 Kilometer - in einem touristischen Spezialangebot nützen: Dieser Idee ist das Glocknerdorf ein ganzes Stück näher gerückt. Bestehende Wege im Tal wurden, wo erforderlich, mit neuen Routen zu einer Runde verknüpft. Heuer erstmals ist die Strecke begehbar. "Wandern ist unsere touristische Kernkompetenz", sagte Vizebürgermeister Martin Gratz am Montag in einem Pressegespräch.
Mit der Talrunde, einem Leaderprojekt um 450.000 Euro, hat Kals mit Beginn der Wandersaison ein Spezialoffert. Touristische Einrichtungen aber auch Landschafts- und Kulturgut sind eingebunden und in Themen wie Handwerk und Bauerntum, historische Bausubstanz, Hochwasserschutz oder ökologische Stromerzeugung aufbereitet. Neu geschaffene Freizeitanlagen wie Rastplätze oder eine Kneippanlage runden das Angebot ab. Trinkwasserbrunnen werden in Form von Holztrögen aufgestellt.
Biken und Walken
Für durstige Wanderer gibt es dort nicht nur Erfrischung, sondern auch Aufklärung über das Kalser Wasser. Bürgermeister Klaus Unterweger bemerkte, dass der Weg Anschluss zu allen Ortsteilen und damit an die dortige Gastronomie hat und dass einzelne Wegteile als Nordic-Walking-Strecken, als Buggy-Strecken oder als MountainbikeStrecken angelegt sind.
In Großdorf geht heuer auch das Nordic-Walking-Zentrum in Betrieb. In die Kalser Talrunde kann der Wanderer in Arnig, in Ködnitz und beim Taurerwirt einsteigen. Der letzte Schliff für den Weg fehlt noch. "Errichtet wird oberhalb von Glor heuer eine Hängebrücke über den Ködnitzbach", weist Unterweger auf eine besondere Attraktion - 45 Meter lang und 30 Meter über dem Wasser - hin. Die Brücke beansprucht ein Viertel der Gesamtprojektkosten.














