Interbancario trifft Lienz
Internationales Komitee kam zur Frühjahrskonferenz nach Osttirol.

Foto © RuggenthalerFrühjahrskonferenz in Lienz. Anton Klocker und Bruno Proto
In Anderlo in Italien übernahm eine Lienzer Delegation Ende Jänner die Fahne für das "Interbancario Schi-Meeting 2012". Nun - sieben Wochen später - reiste das "Permanente Internationale Komitee Interbancario Europeo" nach Lienz. Die Bezirksstadt war Tagungsort für die Frühjahrskonferenz des Gremiums unter Präsident Bruno Proto. In Lienz, dem Austragungsort des 52. Schi-Meetings, wurde aber nicht nur konferiert. "Die Pisten auf dem Hochstein wurden begutachtet und Unterkünfte inspiziert", sagte Anton Klocker, Präsident des Organisationskomitees in Lienz.
In der Woche vom 21. bis 28. Jänner 2012 werden in Osttirol rund 1500 Schi- und Langläufer aus der europäischen Bankenbranche erwartet. Das stellt die Organisatoren jetzt schon vor Herausforderungen. Siegfried Vergeiner vom Schiclub Lienz: "Wir haben auf der Weltcuppiste auf dem Schlossberg 13 Alpinbewerbe. Das heißt drei Starts pro Tag mit insgesamt 300 Rennläufern." Auf die Langläufer wartet das Dolomitensprintkreisel. Ihre Staffelläufe absolvieren sie auf den Loipen im Lienzer Talboden. Proto erwähnte hier vor allem die Norweger, von denen ein ganzes Flugzeug voll kommen soll. Franz Theurl vom Tourismusverband Osttirol freut sich, dass Interbancario gleich im Anschluss an den Dolomitenlauf stattfindet. Mit Werner Frömel, stellvertretender Präsident des Oganisationskomitees Lienz, rechnet er vor: "Das Banker-Schi-Meeting Lienz bringt eine Wertschöpfung von 2,5 Millionen Euro." Das Veranstaltungsbudget von 200.000 Euro stehe bereits, sagte Klocker.














