TAL lehnt Talschaftsvertrag ab
Für Andreas Köll steht Verhandlung erst am Anfang.
MATREI. Bürgermeister und Vertreter der Transalpinen Ölleitung (TAL) fanden sich am Montag zu einem runden Tisch im Landhaus in Innsbruck ein. Dabei ging es um die Landtagsentschließung zu einem Talschaftsvertrag für die Anliegergemeinden in Tirol, Salzburg und Kärnten. "Wir hatten ein offenes und konstruktives Gespräch, in dem wir klar darlegten, dass es keine rechtliche Grundlage für einen solchen Vertrag gibt", sagt TAL-Geschäftsführer Sanders Schier.
"Für weitere Verträge gibt es damit keine Notwendigkeit." Für Landtagsabgeordneten Andreas Köll, den Bürgermeister der TAL-Gemeinde Matrei und den Initiator eines Talschaftsvertrages, wird die gegenwärtige Position der TAL nicht halten. "Beim Gespräch in Innsbruck haben sich 30 verschiedene Rechts- und Sicherheitsfragen aufgetan, die abgearbeitet werden müssen", sagt Köll.
Er kündigt auch an, dass ein Rechtsgutachten "in Bezug auf die umfassende ewige Gültigkeit der Dienstbarkeitsverträge" eingeholt werden soll und die Grundbesitzer in die weiteren Verhandlungen eingebunden werden sollen. MICHAELA RUGGENTNHALER















