Der Literaturpreis ist vergeben
Martina Stemberger konnte die Jury überzeugen.
D er Christoph-Zanon-Literaturpreis 2010 ist vergeben. 36 Texte erreichten in den vergangenen Monaten Veranstalter Uwe Ladstädter von der "Lienzer Wandzeitung". "Heuer war erstmals kein Südtiroler Teilnehmer dabei", sagt Ladstädter.
Unter den drei Preisträgern konnte die in Wien lebende Lienzerin Martina Stemberger mit dem Text "Tagebuch zu zwei Stimmen oder: Ein Metaroman" die Jury überzeugen und so den mit 2000 Euro dotierten ersten Preis, den Preis der Stadt Lienz, abräumen. "Der Text präsentiert als erste Stimme die Tagebucheintragungen eines Autors, der in der Chronologie eines Jahres über seine Schreibkrise und den Schreibprozess Widrigkeiten eines Schriftstelleralltages reflektiert, wobei sich dieser Alltag sehr facettenreich und mannigfaltig darstellt", heißt es in der Jurybegründung von Wolfgang Hackl. Der zweite Preis als Preis des Landes Tirol ging an den in Matrei lebenden Zillertaler Peter Raneburger für den Text "Anselm". Ihm winkte ein Preisgeld von 1500 Euro. Mit dem dritten Preis, dem Preis des Bundeskanzleramtes, wurde der Text "Erschöpfungsbericht" von Andreas Weiskopf aus Lienz mit 1000 Euro ausgezeichnet. MERSIHA KASUPOVIC















