Brugger: "Raubgut ist ohne Wenn und Aber zu restituieren"
Aus Sicht des Grün-Regionalsprechers kann sich Johannes Hibler nicht aus der Verantwortung stehlen.
Es gehe nicht um ein schlechtes Gewissen, sondern um eine selbstverständliche moralische Verpflichtung - das ist der Standpunkt der Osttiroler Grünen zur Debatte um die Nicht-Restitution der "Wildbrethändlerin" durch die Stadt Lienz. "Mit dieser Rückgabeverweigerung zerstört Bürgermeister Johannes Hibler das positive Image, das sich Lienz mit der Rückgabe von drei Bildern erworben hat", betont Sepp Brugger, Sprecher der Osttiroler Grünen. Brugger spricht von einer Trotzhaltung Hiblers, der es auch nicht als notwendig erachtet habe, die Erben der "Wildbrethändlerin", die hätten nach Lienz kommen wollen, zu empfangen. Die Verweigerung der empfohlenen Rückgabe von Egger-Lienz-Bildern zeuge von Unwissenheit oder Überheblichkeit der Lienzer ÖVP-Mandatare. "Sich beim rechten politischen Rand anzubiedern hat der ÖVP noch nie gutgetan, wie zuletzt die Wahlen in Wien gezeigt haben", so Brugger.














