Blanik und Hauser prangern "Postenschacher" in Lienz an
Vergabe der Remler-Nachfolge ohne Ausschreibung wird als "ÖVP-Familienprogramm" heftig kritisiert.
Die Nachbesetzung des Postens von Verena Remler im Sozialsprengel Lienz lässt die Wogen hochgehen. Wie berichtet, übernimmt Elisabeth Kuenz Remlers Agenden. Elisabeth Blanik (SPÖ) ist empört. Ohne Ausschreibung werde der Job an die Tochter eines ehemaligen ÖVP-Landtagsabgeordneten vergeben. "Kein einziger Sozialsprengel in Tirol nimmt Nachbesetzungen ohne öffentliche Ausschreibung vor. Nur in Lienz ist das so", sagt Blanik, für die es sich hier rein um einen Versorgungsposten handelt, der öffentlich finanziert wird. Die ÖVP urteile nicht nach Kompetenz, sondern nach Bundzugehörigkeit oder Familienabstammung. Gerald Hauser (FPÖ) spricht von einem "ÖVP-Familienprogramm" und fordert: "Postenschacher dieser Art darf es nie mehr geben." Sprengelobfrau Helga Machne betont, der Sprengel sei zur Ausschreibung nicht verpflichtet. "Der Personalausschuss der Stadt hat sogar mit der Stimme des SPÖ-Vertreters für Kuenz gestimmt", so Machne.














