"Alkotests sind fixer Bestand bei Kontrollen"
Polizei kontert Verkehrsclubs: Verkehrssicherheit sei nicht beeinträchtigt.
LIENZ. Zur Studie des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ), der zufolge der Bezirk Lienz neben einem weiteren Tiroler Bezirk mit neun Prozent den höchsten Anteil bei Verkehrsunfällen in Verbindung mit Alkohol am Steuer in Tirol aufweist, hält das Bezirkspolizeikommando Lienz fest: Aufgrund der diesbezüglich negativen Entwicklung im Jahr 2008, sei im Jahr 2009 die Kontrolldichte stark erhöht worden. Bei den in der Folge durchschnittlich 1200 pro Monat durchgeführten Alkoholtests wurde in 340 Fällen eine Beeinträchtigung durch Alkohol festgestellt (minus 4,8 Prozent; im Jahr 2008: 357).
Prävention
Osttirols Polizeichef Silvester Wolsegger erläutert weiter: "Etwa in einem Drittel der Fälle handelte es sich um Alkoholisierungsgrade unter 0,8 Promille, in zwei Drittel der Fälle wurde der Wert von 0,8 Promille erreicht oder überschritten, oder der Alkotest verweigert." Die ab dem Jahr 2009 intensivierten Alkoholüberprüfungen, welche einen fixen Bestandteil des täglichen Verkehrsstreifendienstes im Bezirk Lienz darstellen, hätten neben verschiedenen Initiativen im Bereich der Prävention, offensichtlich auch dazu beigetragen, dass die Zahl der Alkoholunfälle laut einer polizeiinternen Statistik im heurigen Jahr (von 1. Jänner bis 31. August 2010) bei 3,4 Prozent (5 Alkoholunfälle bei insgesamt 149 Verkehrsunfällen) liege.
"Alkoholüberprüfungen stellen einen fixen Bestandteil des täglichen Verkehrsstreifendienstes dar, um das oberste Ziel, die Verkehrssicherheit im Bezirk weiter anheben zu können", sagte Hauptmann Silvester Wolsegger.















