"Doppelte Buchhaltung kein taugliches Mittel"
TVBO-Obmann Theurl sieht Handlungsbedarf beim Regionalausschuss und Aufsichtsrat.
LIENZ. "Seitens des Wirtschaftstreuhänders wird es einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk geben", sagt Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol (TVBO). Sein Verweis auf das Bilanzbild berufe sich, wie die Kleine Zeitung exklusiv berichtete, auf die Gesetzeslage bei einem Reorganisationsbedarf, welcher sicher bei einem privatwirtschaftlichen Unternehmen zur Anwendung komme.
Der TVBO werde seit der Fusion beziehungsweise Novelle des Tourismusgesetzes in einer doppelten Buchhaltung dargestellt. Theurl: "Dies ist kein taugliches Mittel für eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, wie sie der Tourismusverband ist." Daher stelle sich die Auslagerung der Bergbahnen-Anteile in den Tourismusverein Lienzer Dolomiten bilanztechnisch als problematisch dar. Der TVBO habe in Relation zum Gesamtverband einen geringeren Verschuldungsgrad, als es vorher in den Teilregionen der Fall gewesen sei.
Vom Wirtschaftstreuhänder wurden laut Theurl die operative Leitung und das Controlling des Verbandes durch den Obmann, die Geschäftsführung und die Finanzverwaltung als ordnungsgemäß bewertet. Darlehensaufnahmen und Abgabe von Anteilen würden laut Fusionsvertrag dem Regionalausschuss und dem Aufsichtsrat unterliegen. GÜNTHER HATZ














