Lienz ist Vorreiter bei der Luftgüte
150 Teilnehmer aus ganz Europa bei internationalem Kongress für Feinstaubreduktion in Lienz.

Foto © Prantner-Kreuzer
Nach Stockholm oder Kopenhagen reiht sich Lienz als internationale Kongressstadt unter dem Titel "Innovativer Winterdienst - Feinstaubreduktion" ein. Die Stadt fiebert dem Höhepunkt im Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Feinstaub im Rahmen des EU-Life-Projektes "CMA+" entgegen. 150 Teilnehmer aus ganz Europa werden am 30. September und 1. Oktober in Lienz erwartet.
Seit 2009 engagiert sich die Stadt mit Klagenfurt und Bruneck speziell mit der Wirkung der Feinstaubbindesubstanz Calcium-Magnesium-Acetat (CMA). "Beim Kongress werden Erfahrungen ausgetauscht, welche Wirkung die Aufbringung von CMA im Winterdienst hat", erklärt Bürgermeister Johannes Hibler. Erste Erkenntnisse haben ergeben, dass eine Feinstaubreduktion um bis zu 30 Prozent erzielt werden konnte.
Auf dem Stand der Technik
"Wir können stolz auf unsere Erfolge sein", sagte Hibler, der überzeugt ist, dass man nach dem Kongress wieder einen Schritt weiter in der Entwicklung des "Feinstaubklebers" ist. Die Problematik mit der Feinstaubbelastung ist in ganz Europa sehr präsent. "Ich bin mir sicher, dass Lienz große Aufmerksamkeit erfährt", so Andreas Hofer, Obmann des Umweltausschusses, der die Vorbildfunktion der Stadt betonte. Die Teilnehmer kommen aus unterschiedlichsten Bereichen wie Luftgüteüberwachung, Ministerien oder Umweltmedizin. Zu den 14 Fachvorträgen im Lienzer Stadtsaal kommt eine Ausstellung von Spezialfahrzeugen auf dem Südtiroler Platz. Von der CMA-Aufbringung selbst überzeugen kann man sich am 1. Oktober beim Wirtschaftshof, auf dem Hochstein-Parkplatz sowie beim Dolomitenbad Lienz.














