Kompromiss auf Brettln
Das Schischulgebiet Matrei-Virgen-Prägraten ist nach einem Winter der Rivalitäten auf Schiene. Runder Tisch brachte akzeptable Lösung.

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Robert Blatterer, Leiter der Schischule Osttirol 3000, hat schon fast nicht mehr daran geglaubt: Ende Juli gab es immer noch keine Signale und auch keine Gespräche für ein Schischulgebiet Matrei-Virgen-Prägraten. Seine Hoffnung, dass dieses Schischulgebiet heuer zustande kommt, war nicht mehr groß.
Doch jetzt ist der Zusammenschluss auf Schiene. Matreis Bürgermeister Andreas Köll, der sich im Vorjahr mit Schischulgebietsanträgen des damaligen Prägratner Bürgermeisters Johann Kratzer überrumpelt gefühlt hatte, brachte nun das Vorhaben auf die Reihe. "Nach einer Besprechung mit den Bürgermeisterkollegen und nach einem runden Tisch mit den Schischulbetreibern Lukas Resinger und Robert Blatterer sowie mit Touristikern werde ich nun den Antrag für das Schischulgebiet stellen", sagt Köll. Die Bewilligung sei eine Formalsache.
Gibt das Land den Segen, hat das zur Folge, dass das Defereggen, das bisher Prägraten schischulmäßig betreute, ebenso eine eigenes Schischulgebiet wird wie Kals. Köll: "Mit den zwei Schischulbetreibern hat man sich darauf geeinigt, dass Blatterer in Prägraten und Matrei anbietet, Resinger ist mit seiner Schischule neben Matrei auch in Virgen". Rivalitäten der beiden Schischulbetreiber Blatterer und Resinger gehörten im vergangenen Winter zur Tagesordnung (wir berichteten mehrmals). Köll: "Der Schischulstreit gehört nun der Vergangenheit an." Und Blatterer fragt sich, warum diese Lösung nicht schon vor einem Jahr möglich gewesen sei.













