"Rapid Lienz wurde auf gesunder Basis übergeben"
Ex-Obmann Müller legt letzte Buchhaltung offen.
LIENZ. Der Exklusivbericht der Kleinen Zeitung über die unterschiedlichen Auffassungen der Vereinsfinanzen beim Fußballverein Rapid Lienz lässt die Wogen hochgehen. Während die neue Vereinsführung mit Obmann Peter Stromayer und Kassier Stefan Sumerauer von einer "Differenz in der Vereinskasse von 25.000 Euro" sprechen, spricht Ex-Obmann Gerhard Müller von einer gesunden finanziellen Basis, als er seine Funktion im Frühjahr 2010 zurücklegte. Dafür legte er eine exakte Kostenaufstellung der Ein- und Ausgaben in der Höhe von 55.600 Euro beziehungsweise 57.300 Euro vor. "Bei meiner Übergabe am 31. Mai betrug der Kontostand 15.850 Euro, rechnet man fixe Einnahmen und Ausgaben für den heurigen Spielbetrieb zusammen, müsste in der Vereinskasse noch ein Guthaben von 21.650 Euro aufscheinen", sagte Müller. Die unterschiedliche kolportierte Buchhaltung von Rapid kann sich der Ex-Obmann nicht erklären.















