Verhandlungsteam mit Ölkonzern steht
Sechs Bürgermeister werden mit der TAL den Talschaftsvertrag ausknobeln.
LIENZ. Jetzt geht es an das Eingemachte in der Verhandlung über einen Talschaftsvertrag für die 27 Anrainergemeinden der Transalpinen Ölleitung von Triest über Österreich nach Ingolstadt.
Wie die Kleine Zeitung exklusiv berichtete, haben die Landtage in Tirol, Salzburg und Kärnten mit großen Mehrheiten beschlossen, von der Transalpinen Ölleitung (TAL) eine Entschädigung für die Durchleitung des "Schwarzen Goldes" auf ihren Gemeindeterritorien auszuverhandeln. Die erste Gesprächsrunde soll es Mitte September 2010 geben. Dafür wurde seitens der Länder ein Verhandlungsteam aus dem Kreis der Bürgermeister nominiert: Die Oberkärntner Kommunen vertritt Walter Hartlieb aus Kötschach-Mauthen, die Osttiroler Gemeinden Andreas Köll (Matrei) und Johannes Hibler (Lienz), die Salzburger Kommunen Wolfgang Viertler aus Mittersill, für den Bezirk Kitzbühel Klaus Winkler und für den Raum Kufstein soll noch ein Abgesandter namhaft gemacht werden. Federführend für das Zur-Sprache-Kommen eines Talschaftsvertrages mit der TAL ist Andreas Köll: "Wir stellen uns für die 27 Anrainergemeinden eine aliquote Entschädigung im Promillebereich des jährlichen Umsatzes für das durch die Länder fließende Rohöl vor." Seit der Inbetriebnahme der Pipeline im Jahr 1967 passierten eine Milliarde Liter Rohöl die Druckrohrleitung auf der 465 Kilometer langen Strecke. GÜNTHER HATZ














