Reger Zulauf in den Schutzhütten
Osttirols Schutzhüttenpächter beklagen sich nicht über den Verlauf dieser Sommersaison. Die tropischen Temperaturen im Tal lockten viele Gäste und Einheimische in die Bergwelt.

Foto © HatzAuf den Schutzhütten ist heuer einiges los. Im Bild der Ausblick von der Hochsteinhütte in die Schobergruppe
Nix wie hinein in die Wanderschuhe und "aufi aufn" Berg, dachten sich Wanderer und Einheimische, die das stabile Schönwetter für eine Tour in der heimischen Bergwelt nutzten. Vor allem höher gelegene Bergsteigerdomizile waren aufgrund der Hitze besonders beliebt.
Über reges Treiben konnte sich Georg Oberlohr von der Stüdlhütte am Weg zum Glockner freuen. "Die Verhältnisse waren super. Das stabile Wetter war perfekt. Bergsteiger aus ganz Europa sind unterwegs", so der Hüttenwirt. Das Geschäft mit den Tagesgästen läuft erst langsam an. Am Venediger Höhenweg eingebettet, liegt die Sajathütte auf 2600 Meter Seehöhe. Auch dort ist man mit dem Zulauf zufrieden. "Im Frühjahr lief es langsam an. Aber mittlerweile ist sehr viel los", berichtet Maria Kratzer, der gute Geist der Sajathütte, die hungrige Alpinisten mit Kasspatzeln oder Gröstl verwöhnt.
Alle rundum zufrieden
Das schöne Juliwetter lockte Wanderer auf den Karnischen Höhenweg. "Bis jetzt sind wir ganz zufrieden. Mitte der Woche ist es ruhiger. Ab Samstag sind viele Wochenendgruppen unterwegs", sagt Heinz Bodner von der Obstansersee-Hütte. Während die Hitzeperiode in den höher gelegenen Hütten ein willkommener Gast war, spürte Leo Stemberger, Hüttenwirt der Speikbodenhütte (2050 Meter Seehöhe) in der Lasörlinggruppe die Temperaturen: "Wenn es zu heiß ist, dann gehen die Leute lieber in die Schwimmbäder", so Stemberger, der mit dem Geschäft trotzdem nicht unzufrieden ist: "Wir bewegen uns im Bereich des Vorjahres", so der Obmann des Vereins Osttiroler Hüttenwirte. Auch auf der Karlsbader Hütte in den Dolomiten machten sich die Tropentage bemerkbar. "Das Tagesgeschäft hätte besser sein können. Mit den Nächtigungen geht's. Die Dolomiten sind ja ein Kletterparadies", so die Karlsbader Hüttenwirtin Edith Tembler.
Features
Information
Wieder offen. Nach dem Unwetter ist der Wasserschaupfad ins Umbalttal in Prägraten wieder begehbar. Der Schaupfad entlang der wildromantischen Isel-Wasserfälle ist das Herzstück am Weg zur Clarahütte.
Zwei Bartgeier. Wer die Jungbartgeier im Nationalpark Hohe Tauern sehen möchte, braucht nur ins Kalser Dorfertal wandern.














